Mario Traugott Blog

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Geschafft – nun kann´s losgehen!

Die Lösung kam von unerwarteter Seite, der Nachbar bot uns sein Haus an, denn seine Kinder waren erwachsen und fortgezogen, er wollte im Alter nicht allein hier in der Puszta bleiben, sondern lieber zu Verwandten in die Stadt ziehen. Es bedurfte nur kurzer Bedenkzeit, denn finanziell nahm sich das Vorhaben Ferienhausneubau im Verhältnis zum Projekt Nachbarhaus kaufen und umbauen wirklich nichts. Nachdem die Handwerker dem alten Haus zu neuem Glanz verholfen hatten, die gemütliche Wohnzimmereinrichtung, die Aqualux-Wasserbetten, die Einbauküche und die holzgeschnitzte Essecke Einzug gehalten hatten, ging es an die Werbung. Unter Nutzung der einschlägigen Internetportale und einer eigenen Homepage bringen wir nun das Ferienangebot unter die Leute. Erste konkrete Anfragen sind schon da, und wir hoffen, dass wir Gelegenheit haben werden, möglichst viele Gäste zu ebenso begeisterten Puszta-Fans zu machen, wie wir es sind. Denn Ungarn hat so viel mehr zu bieten als Paprika und Piroschka! Man muss es nur suchen, dieses andere Ungarn. Aber die Suche lohnt sich tausendfach, der Zauber Ungarns ist ungebrochen.

8.10.12 12:21, kommentieren

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Das Konzept – unser Ferienhaus in der Puszta

Da wir begeisterte Puszta-Fans sind, war das Konzept zum Geldverdienen eigentlich von Anfang an klar. Wir werden anderen Urlaubern die Schönheiten des Landes zeigen und Menschen, die wie wir die Natur lieben, zu einem unvergesslichen Urlaub verhelfen. Dazu zählt für uns ein behagliches Ferienhaus mit gemütlicher Ausstattung, die einen gewissen Komfort bietet. Wir sind selbst überzeugte Wasserbett-Schläfer, ob es nun wissenschaftlich belegt ist oder nicht, die Wasserbetten tun dem geplagten Rücken gut. Wenn man in das Alter kommt, wo die Knochen doch schon manchmal zwicken, weiß man die Bequemlichkeit zu schätzen, die Aqualux-Wasserbetten bieten. Daher war von Anfang an klar, dass das Ferienhaus mit Aqualux-Wasserbetten ausgestattet sein würde. Das war aber auch das Einzige, was klar war. Denn wir hatten zwar ein Häuschen in der Puszta gekauft und uns dort wohnlich mit unseren Tieren auf einem riesigen Areal eingerichtet, aber das mit der Baugenehmigung für das Ferienhaus warf Probleme auf. Wenn jemand auf die deutsche Bürokratie schimpft, dem empfehle ich mal einen Blick über den Zaun. Auch andere Länder sind da richtig gut, die ungarische Bürokratie schlägt die deutsche um Längen. In unserem Fall ging es darum, dass in der Puszta auf den landwirtschaftlichen Anwesen, zu denen unser Häuschen zählt, nur ein einziges Wohnhaus gebaut werden darf - und das bewohnen wir ja selbst. Nebengebäude dürfen errichtet werden, aber das bezieht sich auf Ställe oder Schuppen, nicht auf Ferienhäuser.

5.10.12 13:24, kommentieren

Willkommen in Ungarn – ein Traum wird wahr

Ich weiß nicht, ob es der Film „Ich denke oft an Piroschka“ verschuldet hat oder was sonst meine heiße Liebe zum Land der Magyaren erweckt hat – Tatsache ist, dass ich schon immer einmal Ungarn besuchen wollte. Und als es dann, vor vielen Jahren, endlich geklappt hat und wir einen Urlaub im Land meiner Träume verbringen konnten, erlag ich dem Zauber sofort und total. Fortan war unser erklärtes Ziel ein Leben in Ungarn und wir arbeiteten fleißig darauf hin. Da wir es nicht so machen wollten wie viele andere Auswanderer, die sich ohne finanzielle Rücklagen und der Landessprache unkundig in das Abenteuer „Auswandern“ stürzen, setzten wir von Anfang an mehrere Prioritäten: finanzielles Polster schaffen, Sprache erlernen und einen fundierten Plan ausarbeiten, wie man in der neuen Heimat Geld verdienen kann. Denn eins ist klar, ohne Konzept geht da mal gar nichts. Nachdem wir eisern gespart und unser Wohneigentum in Deutschland gut verkauft hatten, rückte die Erfüllung der Wünsche näher. Ich hatte zwischenzeitlich brav die Volkshochschulkurse in Ungarisch besucht. Übrigens steht Ungarisch meiner Meinung nach zu Unrecht im Ruf, eine schwere Sprache zu sein. Sicher ist sie dem Westeuropäer nicht so vertraut wie beispielsweise Englisch, aber Ungarisch ist genauso schwer wie jede andere Fremdsprache auch - vielleicht durch die außergewöhnliche Grammatik einen Tick interessanter. Ich kann mich jedenfalls in Ungarn recht gut verständigen und die Landessprache lernt man ja sowie erst dann richtig, wenn man im Land lebt.

1 Kommentar 2.10.12 19:30, kommentieren